|
1. Wer wir sind - Woher wir kommen
Die Henriettenstiftung ist eine diakonische Einrichtung des Gesundheitswesens zur Fürsorge bedürftiger Menschen in Pflege und Medizin.
Über die Henriettenstiftung hinaus setzen wir uns dafür ein, gesundheitliches Wohlbefinden durch Aufklärung, Beratung und Schulung u. v. a. m. zu erhalten und zu fördern.
2. Was wir tun und tun wollen
Aus Gottes Zuwendung zu allen Menschen gibt uns Kraft für unseren diakonischen Auftrag. "Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht" (Matth. 25, 36). Dieser Leitsatz der Henriettenstiftung weist auf die Aufgabe, an Gottes Werk mitzuarbeiten in Nächstenliebe und Barmherzigkeit
3. Wie wir Diakonie gestalten
Diakonie heißt für uns: Gemeinsam für andere da sein: aus freier Entscheidung und innerer Überzeugung. Wir wollen den Menschen, die zu uns kommen, das Gefühl geben, gut aufgehoben zu sein in der Henriettenstiftung - gerade in gefährdeten Lebenssituationen.
Indem wir das Spezifische ihres Wohlergehens im Blick haben werden wir der Würde jedes Einzelnen gerecht.
4. Wo wir an unsere Grenzen kommen - und wie wir damit umgehen
In unserem Bemühen, den einzelnen Menschen, die sich an uns wenden, gerecht zu werden, stoßen wir zwangsläufig an Grenzen. Den Konflikten, die sich aus spannungsreichen Konstellationen ergeben, stellen wir uns in dem Bewusstsein, dass Entscheidungen in der einen oder anderen Weise unzulänglich bleiben. Unser Grundsatz ist es jedoch, individuelle Lösungen zu finden, die sich an den Bedürfnissen der sich uns anvertrauenden Menschen orientieren.
5. Wie wir lernen und uns weiterentwickeln
Wir verstehen uns als lernende Organisation, die sich kontinuierlich dafür einsetzt, ihre Leistungen zu verbessern. Dabei lassen wir uns von der Überzeugung leiten, dass nachhaltige Qualität aus einer Kultur des Dialogs erwächst. In diesem Zusammenhang legen wir Wert auf die Qualifizierung, Förderung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter.
6. Wie Kunst und Leben sich begegnen. Das Krankenhaus, die Alten- und Pflegezentren als Arbeits- und Lebenswelt
Kulturelle Veranstaltungen nehmen in unseren Häusern einen wichtigen Platz ein: Wir fördern den Dialog mit Künstlerinnen und Künstlern. Wir fördern ebenso den Dialog zwischen Kunst und Therapie und sind überzeugt, dass Kunst zum Wohlbefinden und zur Bereicherung des Lebens unserer Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitenden beiträgt.
7. Wir übernehmen gesellschaftspolitische Verantwortung
Die sozialdemographische Entwicklung in Deutschland, die Zunahme chronischer Erkrankungen sowie in Armut lebende Menschen nehmen wir wahr und versuchen mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen sowohl präventiv als auch durch Pflege, Heilung oder Linderung von Beschwerden, betroffenen Menschen zu helfen.
Wir bedienen uns dazu bereits vorhandener oder noch einzurichtender Netzwerke und Kooperationen.
8. Wir besitzen eine Kultur der Qualitätsorientierung
In einer Kultur der Qualitätsorientierung sorgen wir dafür, dass die Bereitschaft und Fähigkeit aller Akteure gestärkt wird, Qualitätsdefizite zu erkennen, zu benennen, aus ihnen zu lernen und gezielte Veränderungen vorzunehmen.
9. Wie wir miteinander arbeiten
Wir erkennen einander an als Personen mit unterschiedlichen Aufgaben und Fähigkeiten und unterstützen uns gegenseitig.
|